Popularmusik mit Orchester

Seminarnummer 0119

 

Datum:

  • Donnerstag, 10. Jänner 2019
  • 19:00 bis 22:00 Uhr

 

Ort:

Probelokal der Polizeimusik (4614 Marchtrenk, Tonstraße 1)

 

Referent:

Otto M. Schwarz

 

Lehrorchester:

Polizeimusik Oberösterreich

Zielgruppe:

Kapellmeister und Stellvertreter, interessierte MusikerInnen

Literatur:

  • Last Call
  • Saxpack

 

Seminarbeschreibung

Popmusik und Jazz sind in unseren heutigen Blasorchesterprogrammen nicht mehr wegzudenken.

Aber nehmen wir uns genügend Zeit um die richtige Interpretation, die richtige Stilistik, spezielle Artikulationen etc. einzuüben ? Werden beim Wiener Walzer oft Parameter unter der Wahrnehmungsgrenze diskutiert, ist es bei „moderner“ Musik oft egal oder wird weniger Wert darauf gelegt einen transparent guten Sound, den richtigen Groove etc. zu kreieren.

Bei diesem Workshop werden genau diese Themen behandelt:

  • Wie bereite ich mich auf meinen Einsatz vor? 
  • Welcher Groove muss in meinem Kopf laufen, um dementsprechend stilgetreu zu musizieren?
  • Welche Artikulation und Luftgebung ist für diese Art von Musik notwendig?
  • etc.


Anhand verschiedener Werke des Komponisten Otto M. Schwarz werden diese Gebiete behandelt und „live“ mit der Polizeimusik Oberösterreich geprobt.

 

Seminarbeitrag:

EUR 20,--

Der Kostenbeitrag ist vor Seminarbeginn auf das Konto des OÖ. Blasmusikverbandes bei der Raiffeisenbank Region Hausruck einzuzahlen. IBAN: AT98 3425 0082 0351 2100 BIC: RZ00 AT2L 250. Als Verwendungszweck bitte Name des Seminarteilnehmers und die Veranstaltungsnummer anführen.

 

Anmeldung:

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Informationen zum Referenten:

Otto M. Schwarz

Der gebürtige Niederösterreicher erhielt seine erste musikalische Ausbildung an der Musikschule Wimpassing und später an der Musikhochschule in Wien. Dort wurde er im Jahr 1978 als jüngster Student in die Vorbereitungsklasse von Prof. Franz Weiss aufgenommen. Es folgten weitere Studien beim Wiener Philharmoniker Prof. Josef Pomberger für Trompete und bei Prof. Heinz Kratochwil für Tonsatz.

Bereits im Alter von 15 Jahren begann sich neben dem Studium das Talent für Komposition abzuzeichnen. Seine ersten Erfolge verbuchte Otto M. Schwarz im Bereich der Pop-Musik. Drei seiner frühen Kompositionen wurden als Singles veröffentlicht und konnten sich in den Austro Charts des Popsenders Ö3 platzieren.

Als Komponist ist er heute für Werbung, Filmmusiken und Erkennungsmelodien für große Fernsehsender wie ARD, ZDF, ORF, RTL und viele mehr tätig. Seine CDs werden in über 80 Ländern der Welt gespielt und vertrieben.

Seit 2001 produziert Otto M. Schwarz fast ausschließlich Filmmusiken für internationale Filmproduktionen. Seit dem Herbst 2001 arbeitet er mit LISA und MONA Film zusammen. Es entstanden Produktionen für die deutschen Fernsehanstalten ARD, ZDF, den österreichischen Rundfunk (ORF) und das italienische Fernsehen RAI. Im März 2002 wurde die von ihm vertonte Romanverfilmung „Die Wasserfälle von Slunj“ bei den TV-Festspielen in Venedig ausgezeichnet. Filme mit Horst Tappert (Herz ohne Krone) und Franco Nero (Die achte Todsünde, Das Todeskarussell) folgten. „Annas zweite Chance“ wurde 2009 mit dem Diva Award für die meistgesehene deutsche Filmproduktion ausgezeichnet. (2.1.2009, ARD, 7,44 Millionen Zuseher). Später übernahm er die Filmmusikproduktion für bekannte Reihen wie Alpenklinik, Lilly Schönauer, Die Landärztin, SOKO Kitzbühel und Agathe kann’s nicht lassen.

Seit 1995 veröffentlicht er Kompositionen im symphonisches Bereich beim holländischen Musikverlag De Haske, dem Schweizer Mitropa-Verlag und dem amerikanischen Hal Leonard Verlag. Werke wie Nostradamus, Around the World in 80 Days, Dragon Fight, Man in the Ice, Bonaparte u.v.a. werden auf der ganzen Welt erfolgreich aufgeführt.

Unter der programmatischen Bezeichnung „Symphonic Dimensions“ lieferte Otto M. Schwarz im Jahr 2013 seine erste eigene Produktion für großes Sinfonieorchester ab.