Wiener Musik "Polka francaise" und "Polka Mazurka"

Seminarnummer 0719

 

Datum:

  • Mittwoch, 23. Jänner 2019
  • 19:00 bis 21:00 Uhr

Ort:

Kulturzentrum Hörsching (4063 Hörsching, Humerstraße 20)

 

Referent:

Alfred Eschwé

 

Lehrorchester:

Musikverein Schönering

Literatur

    • Damenspende - Polka francaise
    • Fata Morgana - Polka Mazurka

    Seminarbeschreibung

    Bei den Konzertwertungen 2019/2020 ist in den Leistungsstufen C, D und E zusätzlich ein frei zu wählendes Werk aus der Liste "Wiener Musik der Strauss-Dynastie" vorzutragen. Beim Seminar wird auf die Besonderheiten, Stilistik und Interpretation dieser Musik eingegangen. Das Seminar besteht aus einem Vortrag zum Thema und der praxisorientierten Umsetzung mit dem Lehrorchester

    Seminarbeitrag:

    Für dieses Seminar ist kein Kostenbeitrag zu errichten. Aus organistorischen Gründen ersuchen wir jedoch um Anmeldung.

    Anmeldung:

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    Informationen zum Referenten:

    Alfred Eschwé

    Alfred Eschwé wurde in Wien geboren, wo er seine musikalische Ausbildung am  Konservatorium und an der Musikhochschule – unter anderem als Schüler des legendären Hans Swarowsky - erhielt. Nach Verpflichtungen als Erster Kapellmeister in Osnabrück und Kiel folgte er 1989 der Berufung an die Wiener Volksoper, an der er seitdem das gesamte Repertoire in Oper und Operette betreut. Besondere Erfolge hatte er dort mit Tschaikowskijs Eugen Onegin, Prokofjews Der feurige Engel und Janaceks Die Sache Makropulos, mit Braunfels' Die Vögel, Strawinskys The Rake's Progress, Zemlinskys König Kandaules, Kienzls Der Evangelimann, Brittens A Midsummer Night's Dream und mit Cerhas Onkel Präsident. Darüber hinaus tritt er dort auch regelmäßig für das gängige Repertoire ans Pult: Carmen, Boris Godunow, Figaros Hochzeit, Don Giovanni, Die Entführung aus dem Serail, Ariadne auf Naxos, Norma, Nabucco, Rigoletto, La traviata,Tosca und Turandot stehen unter seiner Leitung ebenso wie das klassische Operettenrepertoire. 2016 leitete er an seinem Stammhaus die Premiere von Borodins Fürst Igor. 1998 debütierte Alfred Eschwé an der Hamburgischen Staatsoper, der er fortan regelmäßig verbunden blieb (Die Fledermaus, Carmen, L'elisir d'amore, Il Turco in Italia, Rigoletto, Così fan tutte, Die Zauberflöte, Zar und Zimmermann, Faust und La Fille du Régiment); 2001 dirigierte er die Hamburger Neuproduktion der ProkofjewOper Die Liebe zu den drei Orangen, deren Übernahme an die Wiener Volksoper 2010 ebenfalls unter seiner Leitung stand. Mit Mozarts Zauberflöte trat Alfred Eschwé 2003 erstmals an der Wiener Staatsoper auf, an der er anschließend L'elisir d'amore leitete (Der Mitschnitt dieser Aufführung
    mit Anna Netrebko, Rolando Villazón, Ildebrando D'Arcangelo and Leo Nucci wurde auf DVD veröffentlicht). Im Haus am Ring stand er auch bei der Ballettpremiere Anna Karenina und zur Eröffnung des Wiener Opernballs 2009 und 2010 am Pult. Auch DVDAufzeichnungen von Der Evangelimann (aus der Wiener Volksoper) und Der Graf von Luxemburg (aus dem Theater an der Wien) liegen vor. Internationale Gastspiele führten ihn häufig nach Italien, u. a. an das Teatro Regio di Torino, das Teatro Bellini in Catania, das Teatro Massimo in Palermo und an das Teatro Verdi in Triest. Mit Bellinis Norma debütierte er 2006 an der Berliner Staatsoper, mit der Fledermaus 2008 an der Oper Zürich und an der Münchner Staatsoper sowie 2014 an der Finnischen Nationaloper in Helsinki. 2009 gastierte er mit Mozarts Zauberflöte erstmals am New National Theater in Tokio, wohin er 2015 mit der Fledermaus wiederkehrte; für eine Folgeserie dieser Produktion ist er auch 2018 wieder verpflichtet. 2015 folgte im Rahmen einer Neuproduktion von Der Wildschütz sein Debüt am Pult der Sächsischen Staatsoper in Dresden, wo er auch 2016 und 2017 gastiert. Anfang dieses Jahres trat er für Die lustige Witwe erstmals an das Pult des Teatro San Carlo in Neapel. Alfred Eschwé gilt als erlesener Sachwalter der Musik des Walzerkönigs Johann Strauß. Er leitet regelmäßig führende Wiener und internationale Orchester, präsentiert und moderiert auch selbst Konzerte mit Werken der Strauss-Dynastie sowohl in allen europäischen Ländern, als auch in den USA, Japan und Korea. Rezente Konzertverpflichtungen führten ihn auch in die Hamburger Konzerthalle, die Berliner Philharmonie und den Wiener Musikverein. Zahlreiche CDVeröffentlichungen von Strauß-Programmen und Operetten-Rezitals belegen seine überragende Kompetenz
    in diesem Genre. Eine über mehrere Jahre reichende Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem Tonkünstlerorchester Niederösterreich, den Hamburger Symphonikern und dem WDR- Rundfunkorchester Köln.